Zwei anstrengende Wettkampfmonate liegen nun hinter mir.
Nachdem ich Anfang des Jahres die Qualifikation im Hammerwurf zur Teilnahme an Deutschen Meisterschaften geworfen hatte, konnte ich doch alles etwas beruhigter angehen.
Bei den dann im März in Düsseldorf stattfindenden Deutschen Winterwurf Meisterschaften erreichte ich mit neuer Bestweite von 30,23 m beim Hammerwurf den 5. Platz.
Anfang Juni konnte ich bei den Regionsmeisterschaften mit einer Weite von 27,41 m den Titel des Nordrheinmeisters gewinnen.
Schon Ende Juni fanden die Nordrhein Meisterschaften im Hammerwurf in Rhede statt. Hier belegte ich mit 28,39 m den zweiten Platz.
Ebenfalls zwei Mal Silber holte ich Anfang Juli bei den Nordrhein Meisterschaften im Diskus- und im Speerwurf, war aber mit den Weiten nicht zufrieden.
Schon Mitte Juli hieß es, sich mit den anderen Hammerwerfern bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Mönchengladbach zu messen. Das gestaltete sich nicht ganz so einfach, hatte fast alle Werfer ein Problem mit dem Belag im Wurfring. Bis zum sechsten und letzten Durchgang lag ich mit 29,04 Metern auf dem 3. Platz. Doch dem letzten Werfer gelang bei seinem letzten Versuch ein Wurf von 34,64 m, wodurch ich auf den vierten Rang geschoben wurde. Schade, aber wann qualifiziert man sich schon einmal für Deutsche Meisterschaften.
Eine Woche später waren für mich mit einem Dreikampf bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport in Waiblingen ganz neue Disziplinen angesagt. Dieser Wettkampf besteht aus Hammerwurf, Gewichtwurf und Steinstoßen. Da der OTV ja seit über einem Jahr auch dem Deutschen Rasenkraftsport und Tauziehverband angehört, wollte ich auch einmal bei diesen Disziplinen schnuppern. Deshalb musste ich mir nun auch ein neues Trikot mit dem OTV Logo bedrucken lassen, damit die richtige Vereinszugehörigkeit erkennbar ist. Grundsätzlich hat man hier bei jeder Disziplin nur vier Versuche. Hierbei war ich für die Seniorenklasse 6 bis 80 kg startberechtigt. Vielleicht auch wegen der herrschenden hohen Temperaturen lief es beim Hammerwurf nicht so gut. Auch der Gewichtwurf und das Steinstoßen liefen nicht nach Wunsch und so beendete ich diesen Wettkampf mit 1688 Punkten, viel Erfahrung und einem fünften Platz.
Mitte August fanden dann die NRW Meisterschaften Rasenkraftsport in Rhede statt. Auch hier ging ich an den Start in der Hoffnung, bessere Ergebnisse als in Waiblingen zu erzielen. Der Hammerwurf begann mit einer Landung des Hammers bei 29,19 m vielversprechend. Beim Gewichtwurf konnte ich gegenüber den Deutschen einige Punkte holen, büßte diese dann aber beim Steinstoßen wieder ein. Mit 1608 Punkten konnte mir damit trotzdem Platz eins in NRW sichern.
Zum Saisonabschluss plane ich noch einen Werfervierkampf zu absolvieren, um dann in die Winterpause einzutreten.

