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Kaiserwetter zum 31. Gasometerlauf des OTV von 1873 e.V.

31.Gasometerlauf Pressebericht

Die Sonne strengte sich mächtig an, ihr Bestes zu geben und es gelang ihr ohne Frage – so gut, dass die Organisatoren fast schon damit rechneten, dass wegen der hohen Temperaturen etliche es vorziehen würden, gemütlich im Garten zu sitzen statt schweißtreibend über 592 Stufen in 104,5 Metern Höhe auf „die Tonne“ zu steigen. Jedoch – dieses Ereignis hat inzwischen einen so guten Ruf, dass trotz der Hitze tatsächlich 188 TeilnehmerInnen vor Ort waren und sich zwischen all den Gleichge­sinnten und Zuschauern wohl fühlten. Welch ein Erfolg!

Eigentlich war es wie immer: Vertreten auf dem Platz waren neben den aktiven und passiven Gästen Mitarbeiter des Ambulanten Hospiz‘, des Quali-Net O. e.V. (Quali­täts­netz Oberhausener Ärzte e.V.) und der Krankenkasse KKH. Zahlreiche OTVer, ohne die es nicht ginge, arbeiteten ehrenamtlich mit – sei es bei der Ausgabe von Essen und Trinken oder an der Anmel­dung und dann Ausgabe der Urkunden, beim Auf- und Abbau – und natürlich weit im Vorfeld.

Die Läufer und Walker hatten Gelegenheit, sich vor dem Start gemeinsam auf dem Gatterdamplatz aufzuwärmen und wurden dann von der Bahn weg unter Begleitung der jungen SportlerInnen der „Pearls Cheerleader“ auf die Strecke geschickt. Die Mädels und der eine Junge „dazwischen“ bewiesen großes Stehvermögen: Sie be­grüßten jeden ins Ziel kommenden Tonnen-Bezwinger und harrten aus, bis auch der letzte Nachzügler eingelaufen war. Respekt!

Die Strecke traditionell: Vom Vereinsgelände aus über den Ottoberg im Kaisergarten entlang des Rhein-Herne-Kanals und durch den Hochseilgarten zur Feuertreppe des Gasometers. Hoch, evtl. Foto, runter und dann zurück. Hier dann die Möglichkeit, sich mit Bratwurst, auch vegan, und Getränken wieder zu stärken. Und mit den vielen Gleichgesinnten zu plaudern, sich zu erholen und langsam wieder abzukühlen und „trocken zu werden“.

Auch konnten die Teilnehmenden das gute Gefühl für sich beanspruchen, etwas „Gutes getan zu haben“. Die Startgebühr von 8 Euro, seit vielen Jahren nicht erhöht, von vielen wurde sie aufgerundet, und der komplette Erlös kommen traditionell dem Ambulanten Hospiz Oberhausen in der Marktstraße zugute. Dabei stärkt das Wissen, dass für den Lauf keine Zeiten ge­messen werden, noch das Wohlfühlgefühl, denn diese Veranstaltung hat keinen Wettkampfcharakter; Sport treiben mit vielen „Kolle­gInnen“ und dabei Gutes tun – das ist der Leitgedanke der Veranstaltung.

Es ist gelungen. Auch die Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen, die teil­genommen haben, in ihren Uniformen losliefen und am Fuß des Gasometers teils auch zusätzlich noch die dort deponierte Ausrüstung anlegten, waren zufrieden. Sie waren nicht zum ersten Mal dabei, betonen immer wieder, es „macht Spaß und ist mal was anderes.“ Und nutzten die Gelegenheit, um Präsenz zu zeigen.

Vielleicht wird die Teilnahme am Lauf ja auch für die Handballabteilung des TuS Alstaden zur Routine. Zum zweiten Mal waren Spieler aus der C- und B-Jugend und ihr Trainer dabei. Einige von ihnen waren unter den Ersten, die ins Ziel kamen…

„Viel Arbeit“, sagt Detlef Sonntag, der Organisator, „aber es lohnt sich immer wieder.“