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OTV übergibt Spendenscheck aus dem Erlös des 31. Gasometerlaufs

OTV übergibt Spendenscheck aus dem Erlös des 31. Gasometerlaufs

Nach dem überaus gut besuchten 31. Gasmeterlauf des Oberhausener Turnver-eins von 1873 konnte Detlef Sonntag, der langjährige Organisator des Events, im Kreise seiner Helfer und Helferinnen nun den Spendenscheck übergeben an Michael Etges, den ersten Vorsitzenden des Ambulanten Hospizes. Sonntag war es ein Anliegen zu betonen, „…dass auch dieser Gasometerlauf ohne die Unter-stützung von vielen Aktiven aus dem Verein unmöglich gewesen wäre.“ Stolze 2.500 Euro kamen zusammen, resultierend aus dem Startgeld von 8 Euro/Person (das oft aufgerundet wurde) und dem Verkauf von Würstchen und Getränken.

Die Veranstaltung ist perfekt gelaufen. 188 Teilnehmer waren dabei, unter ihnen wieder einmal als Hingucker Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die sich in voller Montour auf den Weg machten, und das trotz großer Hitze. Völlig veraus-gaben musste sich niemand, denn wie bei allen vorherigen Gasometerläufen ging es nicht um erste Plätze oder Sieger – dabei sein war alles; darum wurden auch die Zeiten nicht gemessen.

Das Ambulante Hospiz ist nun schon einige Jahre Empfänger der Spende. OTVer Sonntag erklärt das so: „Als meine damalige Frau starb, habe ich selbst eine Trau-erbegleitung beim Ambulanten Hospiz mitgemacht, und das war einfach eine ganz tolle Sache“. Seitdem schlägt er das Spendenziel alljährlich im OTV vor – und der geht gerne mit.

Das Ambulante Hospiz feiert im nächsten Jahr sein 30-jähriges Bestehen. „Immer wieder versucht der Verein, sich bekannter zu machen, damit mehr Menschen wissen, dass es diese hospizliche Begleitung in der Stadt gibt. Wer nicht selbst betroffen ist, für den ist das Ambulante Hospiz immer noch unbekannt, und das versuchen wir seit vielen Jahren zu ändern,“ so Etges. Auch für diese Öffent-lichkeitsarbeit werden Spenden eingesetzt. Damit wird ein großer Teil der Arbeit des Hospizvereins finanziert.

Ohne das ehrenamtliche Engagement des Oberhausener Turnvereins würde kein Gasometerlauf stattfinden. Ohne das ehrenamtliche Engagement des Hospizver-eins wären viele Menschen in der letzten Lebensphase alleingelassen. Es wird immer wieder davon gesprochen, dass das Ehrenamt eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft sei. Hier wird sie sichtbar.

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